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Blau II, Miró

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BLACK FRIDAY: Sonderpreis mit dem Code BF2025
Autor: Joan Miró
Originaltitel: Bleu II
Art: Gemälde
Stil: Surrealismus
Träger: Leinwand
Jahr: 1961
Befindet sich in: Centro Pompidou, París
TCMR0003
Angebot€165,00 EUR
Inklusive Steuern, Versand wird beim Checkout berechnet

Aus technischer Sicht strebt Miró ein Gleichgewicht zwischen struktureller Kontrolle und der Freiheit des Pinselstrichs an. Die Verwendung stark gesättigter Pigmente und breiter Pinsel ermöglicht ihm eine homogene, matte und relieflose Farbschicht. Die schwarzen Punkte, fast mathematisch präzise angeordnet, schaffen einen visuellen Rhythmus, der den Bildraum ordnet. Die vertikale, leicht unregelmäßige rote Linie bringt Kontrast und Spannung in die Komposition.

Historisch gesehen wurde das Blaue Triptychon —bestehend aus Blau I, Blau II und Blau III— in Mirós Atelier in Palma de Mallorca geschaffen, in einer Phase der Introspektion und formalen Reduktion. Es stellt den Höhepunkt seiner Suche nach dem Wesentlichen dar: Farbe als reine Emotion und Zeichen als universelle Sprache. Mit dieser Serie löst sich Miró endgültig von der surrealistischen Erzählweise und betritt ein Gebiet plastischer Kontemplation, das die lyrische Abstraktion und den Farbabstraktionismus späterer Jahrzehnte vorwegnimmt.

DATEN DES KÜNSTLERS

Vollständiger Name: Joan Miró i Ferrà.
Geburt: 1893, Barcelona, Spanien.
Tod: 1983, Palma de Mallorca, Spanien.
Stil: Surrealismus | Kubismus | Fauvismus.

Joan Miró i Ferrà (1893–1983), Maler, Bildhauer und Grafiker, geboren in Barcelona, gilt als einer der großen Erneuerer der Kunst des 20. Jahrhunderts und als Schlüsselfigur bei der Definition des europäischen Surrealismus. Sein Werk, tief verwurzelt in der katalanischen Identität und zugleich offen für die internationalen Avantgarden, markierte einen Wendepunkt zwischen Figuration und Abstraktion. Ausgebildet an der Escuela de Bellas Artes de La Llotja und der Academia Gali, entwickelte Miró sich vom frühen Postimpressionismus zu einer eigenen bildnerischen Sprache, die von Symbolen, Zeichen und Strukturen geprägt war, welche die konventionelle Darstellung der Realität überstiegen.

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